Google auch weiterhin Marktführer im mobilen Werbemark

Google dominiert mobilen Werbemarkt:
Der Suchmaschinengigant setzte im vergangenen Jahr 8,8 Mrd Dollar mit mobiler Werbung um. Das entspricht laut emarketer einem Wachstum von 92 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Google sichert sich mit einem Anteil von 56 Prozent damit weit vor Facebook mit 13 Prozent und Pandora mit 2,5 die Spitzenposition am gesamten mobilen Werbemarkt, der auf 16 Mrd Dollar beziffert wird.

Quelle: cnet.com, emarketer.com

Mobiles Internet und deren Nutzung wurde in der Studie „Mobile Effects 2011“ analysiert

Das iPad 1

Der Burdas Online-Vermarkter Tomorrow Focus hat in einer Umfrage mit über 5.000 Teilnehmern in der  Studie „Mobile Effects 2011“ herausgefunden, dass dieses Jahr der 30 Prozent der Internetnutzer das Web auch mobil nutzen wollen. 60% der Personen, die bereits das mobile Internet nutzen, gaben an, mindesten einmal pro Tag mit ihrem mobilen Endgerät auch einen online Service zu nutzen.

  • Besonders interessant sin die Zahlen, Daten und Fakten zur Tablet PC Nutzung in Deutschland.
  • Tablet PCs werden vor allem am Wochenende genutzt. An Werktagen hat eher das Mobiltelefon die Nase vorn.
  • Nutzungspeaks bei Tablet PCs lassen sich vor allem zur Frühstückszeit und ab 20 Uhr (Couchsurfing) messen.
  • Tablet PCs werden sehr intensiv genutzt: Das iPad wird von 97% der Befragten min. täglich genutzt.
  • Tablet PCs werden vorwiegend privat genutzt.
  • Die Akzenptanzwert für Werbung auf Tablet PCs sind deutlich besser als im klassischen Medien.
  • Steigerung der Zahlungsbereitgschaft: Drei Viertel der Tablet PC-Besitzer sind bereit für journalistische Inhalte auf dem iPad Geld auszugeben.
  • Print wird mobil. Das Lesen von Tageszeitungen und Zeitschriften spielt auf dem iPad eine große Rolle.

Es handelt sich hierbei um einen Auszug aus der Studie „Mobile Effects 2011“

Die kostenlose Studie „Mobile Effects 2011“ gibt es hier zu download.

Google öffnet Auktionsplattform für Online-Ads

Google startet eine Plattform für Werbungtreibende und Publisher und eröffnet damit eine neue Offensive im Kampf um Werbegelder. Unter dem Namen Double Click Ad Exchange bietet der Internetgigant Werbungtreibenden ab sofort eine neue Transaktionsplattform für Werbeplätze an. An das Portal sind verschiedene Partnernetzwerke angeschlossen, die Kunden und Agenturen nun alle über eine Seite erreichen können. Dabei funktioniert die Plattform wie ein offener Marktplatz: In Echtzeit können potenzielle Käufer ein Gebot für einen Werbeplatz abgeben und so den Preis für die Anzeige mitbestimmen.
Das Auktionssystem soll die Leistung für den Käufer und der Ertrag für den Publisher optimieren.

Das Potenzial hinter Displaywerbung können Werbetreibende nun voll ausnutzen, mit ihren Botschaften die größtmögliche Reichweite erzielen und Werbeflächen zum richtigen Zeitpunkt kaufen beziehungsweise verkaufen,

so Laurent Cordier, Ad Exchange European Sales Director. Google integriert die bisherigen Vermarktungsmodelle AdWords und AdSense in das System. Dadurch sollen Werbungtreibende leichter große Reichweite mit ihren Display Ads erzielen und Online-Werbeflächen effizient genutzt werden. Bei Ad Sense können Websitebetreiber Werbeflächen zur Verfügung stellen, die Google füllt und die Verkäufer der Plätze an den Umsätzen beteiligt. Außerdem enthält Double Click Ad Exchange zahlreiche Steuerungsfunktionen, mit denen Kunden das Umfeld ihrer Anzeige definieren können und Informationen über die Performance der Website bekommen.

Die Wirkung von Werbespots im TV und Online

Video-Werbung im Internet ist immer gefragter. Die alles entscheidende Frage von Werbetreibenden jedoch ist: Wirkt ein fürs Fernsehen produzierter Spot in der Online-Welt genauso markenbildend, wenn er beispielsweise online als Pre-Roll gezeigt wird? Das herauszufinden, war Ziel einer von der Plan.Net Gruppe und United Internet Media in Auftrag gegebenen Untersuchung.
In dem als klassisches Werbewirkungsexperiment angelegten Studiotest sollte herausgearbeitet werden, ob Unterschiede in der Nutzer-Aufnahme von Spots in TV und Videos im Netz bestehen. Dazu sahen die Probanden eine Fernsehsendung und surften auf dem Portal von Web.de. Die Werbeclips wurden in natürlichen Nutzungssituationen in Form von Single-Spots und in Werbeblöcken im Fernsehen gezeigt sowie im Internet als Pre-Roll- Ad und als Logout MaxiMotion Spot auf großer Fläche, exklusiv gezeigter flash-basierter Spots.
Das Ergebnis zeigt, dass in allen relevanten Faktoren wie Markenbekanntheit, Werbeerinnerung, Relevant Set und Markensympathie Spots die gleiche Wirkung bei den Probanden erzielen. So erreichten alle vier getesteten Darstellungsformen über beide Medien hinweg ähnliche Werte: So liegen die relativen Stärken von Online-Videos in der ungestützten Markenbekanntheit (Online: 62%; TV: 61%) und der ungestützten Werbeerinnerung (Online: 46%; TV: 43%). Exakt gleichauf sind Online und TV bei der gestützten Werbeerinnerung (je 80%). Einen kleinen relativen Wirkungsvorteil zeigt TV in der gestützten Markenbekanntheit (TV: 93%; Online: 92%), sowie beim Relevant Set (TV: 70%; Online: 67%) und der Markensympathie (TV: 74%; Online: 72%).
Die subjektive Wahrnehmung der Werbemittel selbst unterscheidet sich nicht: Die Werbemittel gefallen den Probanden unabhängig vom Kanal in etwa gleich gut. Auch die Akzeptanz von Werbung ist in beiden Medienkanälen fast identisch. So mögen 41 Prozent der Befragten Werbung im Fernsehen – 42 Prozent gefällt Video-Werbung im Internet. Beide Medien eignen sich der überwiegenden Meinung der Probanden nach gleich gut, um über Produktneuheiten zu informieren, Marken und Produkte spannend zu inszenieren, spontan zum Kauf anzuregen oder neugierig auf die Marke zu machen. Das Online-Forschungsinstitut Facit Digital befragte im Mai 2009 270 Online-Nutzer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren in Studiotests in Hamburg, Köln und Nürnberg ausführlich zur Rezeption von Werbespots.

Erstmals Standards für Bewegtbildwerbung geplant

Die Arbeitsgruppe des International Advertising Bureau (IAB) hat für den Bereich Bewegtbildwerbung neue Richtlinien für insgesamt neun Formate sowie einen Leitfaden zur Planung von Video-Kampagnen erarbeitet, um ihn für die Werbeindustrie übersichtlicher zu machen. Beteiligt waren im Rahmen der Arbeitsgruppe Vermarkter, Publisher, Agenturen und Technologieanbieter. Die neuen Standards beziehen sich auf die folgenden Formate:

„Pre-Roll/Mid-Roll/Post-Roll“,

„Interactive Video“,

„In-stream overlay“,

„Branded video player skin“,

„Companion ad-verts“

„Product placement in video and brand funded video“,

„Video in social media“,

„Video subsites“ und

„Video in-text ads“.

In diesem Zusammenhang möchte ich den Leitfaden der IAB erwähnen, wo richtig gute Best Practises zu unterschiedlichen Aufgabenstellungen geben.

Der Leitfaden steht als pdf online unter iab.net

Wer-kennt-wen überholt StudiVZ durch mehr aktive User

Ein leuchtender Stern amScoial Network-Himmel: Fabian Jager und Patrick Ohler strahlen, weil ihre Social Plattform Wer-kennt-wen.de den Holtzbrinck-Konkurrenten StudiVZ von Platz 1 der sozialen Netzwerke verdrängt hat. Nach den aktuellen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) verzeichnet das RTL-Netzwerk im vierten Quartal 2008 5,71 Mio Unique User – ein Plus von 1,15 Mio (25,5 Prozent) im Vergleich zum dritten Quartal. StudiVZ verliert dagegen 120.000 Einzelnutzer (minus 2,2 Prozent) und zählt im vierten Quartal insgesamt nur noch 5,29 Mio. Weitere Konkurrenz steht bereits in den Startlöchern: Das Schulfreunde-Portal Stayfriends.de steigert die Zahl seiner Unique User um 970.000 (22,8 Prozent) und kommt damit auf 5,22 Mio. Der StudiVZ-Bruder meinVZ erreicht bei seiner ersten AGOF-Reichweitenmessung 3,27 Mio Unique User und kann die Verluste von StudiVZ damit einigermaßen auffangen.

Weitere Informationen zu Wer-kennt-wen.

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