Nielens Werbestatisk erstmals inklusive Internet

Werbebranche weist Nielsen Media Research die Online-Spendings ab sofort als Bestandteil der Above-the-Line-Medien aus. Im Januar macht sich das wie folgt bemerkbar:

rund 1,56 Milliarden Euro investierten die Werbungtreibenden in klassische Medien – online inklusive. Damit wchst der Bruttomarkt gegenber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent. Bereinigt auf die im Vergleichszeitraum erfassten Medien ergibt sich ein kaum minimales Plus von 4,3 Prozent.

Die Spendings entfallen auf die Medien wie folgt: 596 Millionen Euro und damit knapp 40 Prozent des Kuchens flossen ins TV, das mit einem Plus von 16,8 Prozent das zweitstrkste Bruttowachstum verzeichnet. Weitere 397 Millionen Euro verbuchten die Zeitungen (-4,6 Prozent), 274 Millionen die Publikumstitel (0,8 Prozent), 127 Millionen Euro wanderten ins Internet (12,5 Prozent) und knapp 87 Millionen Euro ins Radio (-7,5 Prozent).

Grter Verlierer ist das Medium Plakat mit Einnahmen in Hhe von52 Millionen Euro und einem Minus von 17,9 Prozent. Dahinter folgen noch die Fachzeitschriften (31 Millionen Euro / -9,2 Prozent) und – als relativ grter Gewinner – das Kino (5 Millionen Euro / 94,2 Prozent).