Linktipp des Tages: Tablet Computer: Viele Wege führen ins Internet

Tablet Computer: Viele Wege führen ins Internet

  • Zwei Drittel aller Tablet-Nutzer surfen nur per WLAN
  • Jüngere nutzen unterwegs eher Hot-Spots, Ältere UMTS und LTE

Quelle: Bitkom
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Tablet-PC gewinnen weiter an Bedeutung

Tablet-PC werden vielfältig eingesetzt. Mehr als jeder zweite Tablet-Nutzer (56 Prozent) spielt auf seinem Gerät, 53 Prozent kaufen damit in Online-Shops ein. Auch zum Betrachten von Fotos (48 Prozent), zum Besuch Sozialer Netzwerke (46 Prozent) und zum Surfen parallel zum Fernsehen als sogenannter Second Screen (46 Prozent) werden die Geräte eingesetzt. Zudem liest mehr als jeder dritte Tablet-Nutzer (37 Prozent) auf seinem Gerät Zeitschriften und Zeitungen, jeder vierte (24 Prozent) bearbeitet darauf Dokumente. Zudem setzt jeder Zehnte (11 Prozent) es als Fernbedienung für TV-Geräte oder Musikanlagen ein. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Bitkom Research GmbH. Am häufigsten werden die flachen Computer mit Touch-Display allerdings zum Schreiben von E-Mails genutzt (64 Prozent der Tablet-Nutzer), am zweithäufigsten werden sie zum Surfen im Internet (60 Prozent) verwendet. „Tablet Computer sind Alleskönner. Sie werden für eine breite Palette an Aufgaben genutzt“, sagt Michael Schidlack, BITKOM-Experte für Unterhaltungselektronik.

Zwischen den Altersklassen gibt es deutliche Unterschiede. Jüngere Tablet-Nutzer zwischen 20 und 29 Jahren setzen es häufiger für den Medienkonsum ein. 71 Prozent von ihnen nutzen ihr Gerät zum Spielen von Gaming-Apps. Bei den 50- bis 59-Jährigen sind es dagegen nur 47 Prozent. Ähnlich sieht es auch beim Musikhören und Filmeschauen aus. Jeder zweite der 20- bis 29-Jährigen (55 Prozent) spielt auf seinem Tablet Computer Musik ab, 42 Prozent lassen darauf Filme und Serien laufen. Bei den 50- bis 59-Jährigen sind es dagegen nur 35 beziehungsweise 17 Prozent. Schidlack: „Für viele jüngere Menschen ist der Tablet Computer zur zentralen Drehscheibe für den Medienkonsum geworden. Hier werden Games gespielt, Musik gehört und Filme geschaut. Die Möglichkeit, den Touch-Rechner immer mitnehmen zu können, sowie die eingebauten hochauflösenden Bildschirme und eine stetig wachsende Zahl von Apps aus dem Medienbereich machen ihn als Unterhaltungsgerät zunehmend beliebter.“

Die Nachfrage nach Tablet Computern steigt weiterhin sehr stark. In diesem Jahr soll der Absatz die 5-Millionen-Marke in Deutschland durchbrechen. 2012 wurden 4,4 Millionen der flachen Computer mit Touch-Display verkauft. Mittlerweile besitzt jeder zehnte Deutsche einen Tablet Computer. Zudem fällt der Durchschnittspreis der Geräte. 2011 wurden im Schnitt 575 Euro für einen Tablet Computer ausgegeben. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 475 Euro. Ein Grund hierfür ist, dass immer mehr Geräte mit einer kleineren Bildschirmdiagonale von 7 bis 8 Zoll nachgefragt werden. Diese sind teilweise deutlich günstiger als Versionen mit 10 Zoll großen Displays.

Methodik: Die Angaben zur Nutzung von Tablet Computern stammen aus einer Befragung der Bitkom Research GmbH unter 509 Tablet-Nutzern ab 14 Jahren. Alle Angaben sind repräsentativ.

 

Quelle: Bitcom

63% der 100 Top-Onlineshops habe keine optimierte Website für mobile Endgeräte

eprofessional

Zwei Drittel der 100 Top-Onlineshops in Deutschland (63 Prozent) haben keine mobile Website. Dies ergab eine Analyse der umsatzstärksten deutschen Online-Shops, die die Performance-Marketing-Agentur eprofessional  durchführte. Auch die drei größten Kategorien innerhalb der Top 100 – Unterhaltungselektronik und -medien, Modehändler sowie Generalisten – machten eine schlechte Figur. Vollsortimenter schnitten dabei am schlechtesten ab: Nur jeder dritte (35 Prozent) hat eine mobile Website. Hingegen haben 45 Prozent der Modeshops ihre Website auf mobile Endgeräte optimiert. Am besten kam noch die Kategorie Unterhaltungselektronik und -medien davon: Hier können 46 Prozent der Shops mit einer Mobilversion aufwarten.

BITKOM-Studie: „Online-Bewertungen liegen im Trend“

Online-Bewertungen: Jeder zweite Internetnutzer (51 Prozent) hat schon einmal online seine Erfahrungen mit Produkten oder Dienstleistungen geteilt. Das ergibt eine Umfrage des BITKOM. Besonders auskunftsfreudig sind Internetnutzer beim Thema Urlaub. Jeder Vierte von ihnen hat bereits ein Hotel oder seine Reise im Web bewertet. 13 Prozent haben sich über Erfahrungen mit Online-Handelsplattformen geäußert, 8 Prozent haben Onlineshops bewertet.

Link auf die Studie von BITKOM

Quelle: BITKOM

 

McKinsey-Studie: Mobiles Internet wird unser Leben verändern

Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy
Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy (Quelle: McKinsey)

 

 

Die Studie  „Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy“ von McKinsey weist darauf hin, dass das iPhone 4 dieselbe Leistung bietet (berechnet als Gleitkommaoperationen pro Sekunde) wie der schnellste Supercomputer im Jahr 1975. Allerdings bekommt man ein iPhone schon für einen Bruchteil der fünf Millionen US-Dollar, die dieser Rechner einmal gekostet hat. McKinsey erkennt im mobilen Internet einen Trend, der weitreichende Konsequenzen für unser Leben und unsere Arbeit haben wird. Bis 2015 soll kabelloser Internetverkehr den kabelgebundenen überholen.

Neben dem mobilen Internet wurden 11 weitere Technologien identifiziert, die unser Leben verändern könnten.

Unter dem folgenden Link steht die Studie zum kostenlosen Download bereit.
Weitere Download-Version, u.a. für das Kindle von Amazon stehen unter diesem Link zur Verfügung.

Quelle: McKinsey

Studie zeigt: Empfehlungen in sozialen Netzwerken fördern die Kaufbereitschaft

Soziale Netzwerke

Empfehlungen in Sozialen Medien wie facebook, twitter, VZ-Netzwerke, My-Space, Youtube und Co. beeinflussen das Kaufverhalten von Nutzern. Die Bedeutung von den klassischen Peer-to-Peer Empfehlungen nimmt zunehmend ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der internationalen PR-Agentur Hotwire über soziale Netzwerke und die dort empfohlenen Produkte. Die Studie wurde in fünf europäischen Ländern durchgeführt. Neben länderspezifischen Unterschieden zeigt die Studie auf, dass es große Unterschiede zwischen den Online-Gewohnheiten von Frauen und Männern gibt. Demnach haben in Deutschland zwei Drittel der Befragten bereits Empfehlungen über soziale Netzwerke erhalten – davon mehr Männer als Frauen. Die Zahlen deuten darauf hin, dass Männer offener gegenüber Online-Empfehlungen eingestellt sind als die weiblichen Befragten. Dafür sind Frauen, sollten sie eine Online-Empfehlung annehmen, schneller bereit, dieses Produkt auch zu kaufen.

Konsumenten im Internet: Männer vergleichen, Frauen kaufen

Die internationale Studie „The Science of Friendship“ wurde im Auftrag von Hotwire von den Marktforschern Vanson Bourne in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und in Großbritannien durchgeführt. Untersucht wurde der Umgang mit Online-Empfehlungen aus verschiedenen Branchen. Acht weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

– Frauen erhalten insgesamt weniger Empfehlungen als Männer.

– Knapp die Hälfte der befragten Männer, aber nur ein Drittel der Frauen, haben schon mal Empfehlungen zu Konsumartikeln oder zu Shops, Restaurants und Bars oder aber zu beiden Kategorien erhalten. Basierend auf den Empfehlungen geben mehr als die Hälfte der Befragten weniger als zehn Euro aus und nur vier Prozent zwischen 50 und 100 Euro. Keiner der Befragten gab mehr als 100 Euro aus.

– Der Trend, dass Frauen weniger Empfehlungen erhalten als Männer, bestätigt sich weiter im Finanzsektor. Nur sechs Prozent der Frauen, aber 19 Prozent der Männer bekommen von ihren Kontakten Informationen über Finanzdienstleistungen.

– Bei Empfehlungen zu Kleidung, Essen oder auch Autos gaben mehr als zwei Drittel an, dass sie diesen Empfehlungen von Freunden in sozialen Netzwerken nachgingen – 78 Prozent der Männer und nur 66 Prozent der Frauen. Gerade einmal ein Fünftel der Befragten tätigte aber auf Grundlage dieser Empfehlung auch tatsächlich einen Einkauf. Interessant ist, dass dies bei neun Prozent mehr Frauen als Männern der Fall ist, so dass die Conversionrate zwischen Empfehlung und Abschluss bei Frauen höher ist.

– Die Höchstgrenze für Ausgaben von Frauen basierend auf Empfehlungen liegt im Durchschnitt bei rund 42 Euro, bei den befragten Männern hingegen bei zirka 39 Euro.

– Wenn es um Empfehlungen zu Unterhaltungsmedien geht, sind Frauen deutlich interessierter. Obwohl Frauen im Vergleich zu Männern deutlich weniger Empfehlungen bekommen als Frauen, setzen diese schneller zum Kauf basierend auf einer Empfehlung an.

– Empfehlungen von Freunden zu Themen wie Büchern, Filmen, Musik und Sport werden von mehr als der Hälfte angeschaut. Rund ein Fünftel der Befragten kauften im Anschluss das Produkt. Während Facebook international die Plattform ist, über die die meisten Empfehlungen ausgesprochen werden, werden die Empfehlungen in Deutschland vor allem über StudiVZ wahrgenommen.

– Gerade wenn es um Fortbewegungsmittel geht, möchte man meinen, dass Männer eher auf Empfehlungen reagieren und ein größeres Interesse zeigen als Frauen. Bei den Empfehlungen zu Flugreisen und Autovermietungen gehen jedoch vor allem Frauen (79 Prozent) den Empfehlungen nach. Im Vergleich dazu sind dies bei den Männern nur 60 Prozent. Wenn es um den tatsächlichen Kaufabschluss geht, schlagen die Männer wiederum eher zu als die befragten Frauen. 27 Prozent der männlichen Befragten machten demzufolge aufgrund einer Empfehlung einen Einkauf – bei den Frauen sind es nur 14 Prozent.

„Die Studie zeigt, dass Social Media und die daraus resultierenden Empfehlungen für Produkte oder Marken genauso wichtig werden wie traditionelle Empfehlungen aus dem Freundeskreis“, sagt Ute Richter, Managing Director von Hotwire Deutschland. „Je besser und vor allem interaktiver Unternehmen im sozialen Netzwerk aufgestellt und vernetzt sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort Empfehlungen über ihre Produkte oder Dienstleistungen kommuniziert werden.“

Quelle: Hotwire Public Relations Germany GmbH

Studie: Social Media Nutzung in deutschen Unternehmen

Gerade habe ich ein kostenloses EBook zum Thema „Social Media Nutzung in deutschen Unternehmen“ entdeckt. Social Media erfährt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Die richtige Kommunikation mit dem Kunden bzw. dem potentiellen Kunden innerhalb des Internets ist ein wichtiger Bestandteil im Marketing- bzw. Kommunikationmix geworden.

In dieser Studie haben die Universität Oldenburg und die Agentur Construktiv interessante Forschungsergebnisse basierend auf der Fragestellung „Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media“ erarbeitet. Das Ergebnis liefert wenige Überraschungen. Die wichtigsten Instrumente, bzw. Kanäle sind Twitter, Youtube, Facebook und natürlich Corporate-Blogs.