Blog-Marketing mit facebook

http://news.lamprecht.net/index.php/2010/05/28/facebook-und-wordpress-miteinander-verbinden/trackback

Facebook zählt inzwischen auch in Deutschland zu eines der führenden Social Networks. Durch intelligente Marketing-Tools, wie die Fan-Pages oder die facebook-Gruppe finden immer mehr Unternehmen den Weg zu interessanten Zielgruppen. Bei Stephan habe ich eine interessante Präsentation zum Thema facebook-Marketing für Blogs gefunden. Diese Erkenntnis entwickelt sich ganz neu. Ich denke, zukünftig wird Facebook ein Gesprächsthema in allen Marketing Master Studiengängen sein.:

facebook – Ganz einfach die Sicherheitseinstellung überprüfen

Gerade bin ich über ein nützliches Tool gestolpert. RecalimPrivacy überprüft recht einfach die Sicherheitseinstellung von eurem facebook-Account. Gerade im Zuge der aktuellen Diskussionen in Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit, macht es Sinn mal kurz die persönlichen Einstellungen zu überprüfen. Denkt immer daran, dass Internet vergisst nichts!

facebook privacy settings

Und so funktioniert ReclaimPrivacy:

1. Den angegebenen Link auf der Website als Lesezeichen in eurem Internet-Browser speichern

2. facebook öffnen und euch einloggen

3. Das gespeicherte Lesezeichen abrufen

4. Sicherheitshinweise wie oben in der Grafik prüfen und ggf. durch das Tool automatisch anpassen lassen

5. Fertig 🙂

Die Social Networks Weltkarte

Heute habe ich auf Techcrunch eine Visualisierung der beliebtesten sozialen Netzwerke auf der ganzen Welt entdeckt. Der italienische Blogger Vincenzo Cosenza hat auf Grundlage von Alexa-Daten und Google Trends-Analysen eine beachtliche Weltkarte erstellt, auf der sich die Machtverhltnisse der sozialen Netzwerke widerspiegeln.

Hier wird besonders das weltweite Wachstum von facebook deutlich. Mit mehr als 350 Millionen Nutzer, ist facebook der unangefochtene Fhrer der Social Networks, in den englisch sprechenden Teilen der Welt. Sofern die Alexa-Daten valide sind, hat facebook den Big Player Orkut in Indien bereits berholt. Das soziale Netzwerk Orkut galt bis dato in dieser Region als unangefochtener Marktfhrer.

Der facebook-Koln Vkonakte.ru ist auch weiterhin fhrend in Russland. Hierbei ist zu erwhnen, dass Digital Sky Technologies einen nicht unbeachtlichen Anteil an Vkonakte.ru halten, welche wiederum an facebook beteiligt ist. Hier knnte man in Zukunft von einer Konsolidierung der beiden sozialen Netzwerke ausgehen.

Auf der Karte vermisse ich XING, VZ-Netzwerke und MySpace. Bis dato dachte ich, XING wre das fhrende soziale Netzwerk in Europa. Selbst hier scheint facebook bereits das Rennen gemacht zu haben. Wobei man natrlich bei dieser Betrachtung die Kategorien „Business“ und „Privat“ innerhalb der sozialen Netzwerken differenzieren sollte.

Im Ergebnis eine sehr interessante Entwicklung und ein recht eindeutig erkennbarer Trend am weltweiten Markt. facebook wird das Google der sozialen Netzwerke.

Facebook mobil – 15 Millionen Nutzer Facebook nutzen bereits mobil

Der Trend ist klar, Social Networks werden immer mobiler. Facebook meldet, dass 12,5% der Nutzer (jeder 8. Nutzer) bereits die mobile Version von Facebook nutzen. Ich kann mich brigens dazuzhlen. Seit einem Jahr nutze ich den mobile client von Facebook und RIM fr Blackberry.

People are hungry for interactive mobile features worldwide, and Facebook users are no exception. Usage of our mobile products has grown from 5 million to 15 million active users since the beginning of the year. We have expanded our mobile team and are continuing to make improvements every day.

Our mobile site, m.facebook.com, works on nearly any mobile browser in the world, while our extended mobile site, x.facebook.com, provides a great experience for advanced mobile devices. Facebook SMS allows you to receive notifications or update your status with text messages, and our applications for specific devices, such as Palm, Blackberry and iPhone, allow you to do even more.

Quelle: textually.org und cnet.com

MySpace wird mobil


MySpace

Ab sofort steht auch in Deutschland eine mobile Version fr die Nutzung von MySpace allen Blackberry Usern zur Verfgung. In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) wurde der leistungsstarke Mobile Client entwickelt.

Eine dazu neu entwickelte Bedieneroberflche sorgt dafr, dass MySpace-User auch unterwegs ber smtliche Funktionen und alle Inhalte verfgen, die MySpace im Internet bietet.

Dazu gehren unter anderem eine Messaging-Funktion auf Push-Basis, die auch Bulletins und Kommentare einschliet, sowie Status- und Stimmungs-Updates in Echtzeit. Zudem bietet sie die Mglichkeit, auch mobil neue Freunde zu finden, Freundanfragen zu bearbeiten, neue Fotos zu machen, direkt hochzuladen und zu verwalten.

Facebook setzt Holtzbrinck mit Klage gegen StudiVZ unter Druck

vs.

Das erfolgreichste Social Network der Welt Facebook (100 Mio Nutzer) verklagt das erfolgreichste europische Network StudiVZ (10 Mio Nutzer, mit Ablegern) wegen Diebstahl geistigen Eigentums – und die Branche fragt sich, warum erst jetzt. Die Tatsache, dass StudiVZ eine freche Copycat der US-Studentencommunity ist, war seit dem Verkauf an Holtzbrinck Ende 2006 bekannt. Stefan von Holtzbrinck hat jetzt das Problem, die ungeheure Klickzahl in Werbegeld umzusetzen. Und einen Rechtsstreit an der Backe. Aber warum gerade jetzt? Netzkonom Holger Schmidt von der „FAZ“ vermutet: Facebook will den Preis fr eine angestrebte bernahme drcken. Holtzbrinck-Manager Konstantin Urban reagierte sofort und lsst wissen: Holtzbrinck werde StudiVZ auf keinen Fall verkaufen. Rafit Ali von PaidContent.org schtzt, dass die Klage von Facebook gegen StudiVZ nicht die letzte ihrer Art gewesen sein drfte: Mindestens acht weitere Netzwerke weltweit weisen demnach hnlichkeiten mit Facebook auf, darunter das chinesische Portal Xiaonei. StudiVZ-Chef Marcus Riecke wehrt sich gegen die Plagiats-Vorwrfe von Facebook; die Klage sei der Versuch, ein weltweites Monopol bei Social Networks durchzusetzen. Dies werde die Justiz aber schnell entlarven.

re:publica 08 in Berlin erfolgreich gestartet

re:publica berlin 2008

Zwischen Kultur, Medien, Politik und alltglich genutzter Technik: Vom 2. bis 4. April 2008 treffen sich in Berlin Blogger und andere Netzbewohner zur re:publica08. Das Konferenz-Motto Die kritische Masse steht fr verschiedene Seiten des gleichen Komplexes: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. Web 2.0-Anwendungen entwickeln sich zu Selbstlufern.

Die Keynote „Ntzliches Vergessen“ wurde von Viktor Mayer-Schnberger (Professor an der John F. Kennedy School of Government / Harvard University) gehalten. Indirekt wurden alle Teilnehmer zu verstrkten Protesten gegen die Datensammelei sozialer Netzwerke aufgerufen.

Direkt im Anschluss folgte eine hitzige Diskussion ber die Zukunft der Social Networks „Geschlossene Tren oder offene Fenster“. Der Artikel von heise.de beschreibt den Verlauf ziemlich treffend, daher spare ich mir eine eigene Zusammenfassung:

Michael Brehm, einer der drei Geschftsfhrer Plattform StudiVZ, hielt dagegen, dass die Einstellmglichkeiten rund um die Privatsphre bei am meisten kritisierten sozialen Netzwerk gerade erweitert worden seien. „Wir haben Suchmaschinen explizit ausgeschlossen.“ Jeder Nutzer knne so nach eigenem Gutdnken ber das Lschen eigener Angaben entscheiden, ohne dass Informationen gleich in den Cache groer Wegweiser durch den Netzdschungel wandern wrden.

Brehm bestritt, dass StudiVZ Nutzerdaten verkaufen wolle. Die Mitgliederdatenbank sei „prinzipiell nichts wert“, behauptete er. „Jedes Telefonbuch hat bessere Datenbestnde als wir.“ Das Geschftsmodell bestehe vielmehr hnlich wie beim Fernsehen im Verkauf von Werbung, die nach Kriterien wie Geschlecht, Stadt, Alter und Region schaltbar sei.

Joel Berger, Leiter des Deutschlandgeschfts von MySpace, will Voreinstellungen einfhren, mit denen bestimmte Bilder nur fr mit dem eigenen Profil vernetzte Freunde zugnglich gemacht werden knnten. Insgesamt versprach er mehr Mittel zum „Finetuning auch beim Eingriff in die Nutzerdaten“. Lange Zeit inaktive Accounts mit wenigen Kontakten wrden automatisch gelscht.

Der Internetunternehmer Dirk Olbertz hlt die in sich geschlossenen sozialen Netzwerke dagegen generell fr berholt. Auch ffnungsanstze fr Applikationen Dritter wie bei dem von Google vorangetriebenen Open Social gehen ihm nicht weit genug. Mit NoseRub hat er dagegen ein Projekt entworfen, bei dem eigene Identitt nebst Freunden und Profilinhalten auf einem eigenen Server oder einem frei zu whlenden Hosting-Dienst gepflegt werden knnen sollen. Das Umziehen mit den kompletten Informationen nebst Kontakten wird damit laut Olbertz „jederzeit mglich“.

In eine hnliche Richtung zielt die Firma Mixxt von Oliver berholz, die einen Baukasten fr soziale Netzwerke vorantreibt. Dort msse man seine „globale Identitt“ nicht immer preisgeben und knne fr verschiedene Plattformen unterschiedliche Datenschutzvorkehrungen treffen. Das komplette Lschen von Inhalten sei bei vernetzter Kommunikation aber immer eine komplizierte Sache, rumte er ein.

Viele der Zuhrer nutzten die Diskussion derweil fr eine der besonderen interaktiven Konferenzfunktionen in Form einer „SMS-Wand“ hinter den Rcken der Podiumsteilnehmer. Die Vernetzung mit der Debatte lie aber zu wnschen brig. Die Eingaben erschpften sich grtenteils im „Lstern“, wie es eine der Kurzmitteilungen auf den Punkt brachte.

Soziale Netzwerke leben von dem Vertrauen der User. StudiVZ musste bereits die schmerzhafte Erfahrung machen, wie schnell die Gemeinde auf Vernderung der AGB reagieren kann. Daten jeglicher Art sind absolut diskret und vertraulich zu behandeln. Selbst die Verarbeitung fr Werbezwecke halte ich fr ziemlich bedenklich. Durch den offenen Dialog mit dem User bzw. der Community lsst sich dieses Problem einvernehmlich lsen. Der User sollte jederzeit einsehen knnen welche Daten gespeicher, und wem diese Daten zugnglich gemacht werden. Ausserdem sollte der User die Wahl haben, seine Privatsphre individuell zu gestalten.

Quelle: Heise.de

Olli’s erotisches Tagebuch

Olli, ein Freund aus Bremen ist der kreative Kopf hinter dem Weblog“Olli’s erotischen Tagebuch„. Inhaltlich dreht es sich nicht ber die bekannten Themen wie Web 2.0 blablablubb, SEO, Marketing, Social Networks, sondern, wie der Name schon vermuten lsst, ber ganz handfeste Themen, die sehr wahrscheinlich auch das Web 2.0 berleben werden. Aber seht selbst!

Plaxo steht zum Verkauf

Die Social-Networking-Plattform Plaxo steht nun nach Berichten mehrerer US-Medien zum Verkauf. Die Auktion soll von der Investmentbank Revolution Partner organisiert werden. Nach Informationen der New York Times will das Unternehmen einen Preis von 100 Millionen US-Dollar bei der Versteigerung erzielen.

Das 2001 gegrndete Unternehmen Plaxo gehrte zu einer der ersten Social-Networking-Plattformen, wurde aber in der Folgezeit von Konkurrenten wie Facebook oder LinkedIn berholt. In vier Finanzierungsrunden hat Plaxo bisher knapp 30 Millionen US-Dollar eingeworben, selbst aber noch nie Gewinne erwirtschaftet.

Plaxo bietet seinen Nutzern ein intelligentes Adressbuch, das Adressdaten mit Anwendungen wie Thunderbird oder mit anderen Social-Networking-Plattformen synchronisiert. Nach Angaben von Marketing-Chef John McCrea hat die Plattform derzeit 20 Millionen registrierte Nutzer.

*Verified members who have installed Plaxo or joined Plaxo Online and have had their e-mail addresses validated.

Ich bin gespannt, welcher Player den Zuschlag erhalten wird. 20 Millionen Adressdatenstze sind ja eine ordentliche Hausnummer. Fr mich ist Plaxo ein wichtiges Tool geworden, dass ich auf keinen Fall missen mchte.

New York Times Online – jetzt for free


Die New York Times bietet ab sofort den bislang kostenpflichtige Contentbereich for free an.

Hier die offizielle Meldung:

Since we launched TimesSelect in 2005, the online landscape has altered significantly. Readers increasingly find news through search, as well as through social networks, blogs and other online sources. In light of this shift, we believe offering unfettered access to New York Times reporting and analysis best serves the interest of our readers, our brand and the long-term vitality of our journalism. We encourage everyone to read our news and opinion as well as share it, link to it and comment on it.

Ich bin schon sehr gespannt wann die ersten deutschen Medienhuser dem fhrenden amerikanischen Blatt folgen werden.