Google auch weiterhin Marktführer im mobilen Werbemark

Google dominiert mobilen Werbemarkt:
Der Suchmaschinengigant setzte im vergangenen Jahr 8,8 Mrd Dollar mit mobiler Werbung um. Das entspricht laut emarketer einem Wachstum von 92 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Google sichert sich mit einem Anteil von 56 Prozent damit weit vor Facebook mit 13 Prozent und Pandora mit 2,5 die Spitzenposition am gesamten mobilen Werbemarkt, der auf 16 Mrd Dollar beziffert wird.

Quelle: cnet.com, emarketer.com

15% der Google- Suchanfragen erfolgen via Mobile

Google mobile Search
Google mobile Search

“Jüngste Untersuchungen von Google zeigen, das rund 15 Prozent des gesamten Online-Traffic dem mobilen Kanal zu verdanken sind. Das heißt: Jemand, der auf eine mobil optimierte Website verzichtet, kann ebenso gut seinen Online-Shop für einen Tag in der Woche ‘schließen’.”

Dominic Keen, Chief Executive von MoPowered, über die Bedeutung von Mobile für Online-Shops.

Quelle: mobile-zeitgeist.com

Google bekommt grünes Licht für die AdMob Übernahme

Der Internetkonzern Google darf seine Marktposition bei Werbung auf dem Mobiltelefon massiv ausbauen. Die US-Kontrollbehörde FTC (Federal Trade Commission) gaben Google am Wochenende grünes Licht für die Übernahme des Konkurrenten AdMob für 750 Millionen Dollar.

Über AdMob kann man Werbung zum Beispiel in Programmen für das iPhone oder Mobiltelefonen mit Googles Betriebssystem Android schalten. Obwohl Google und AdMob derzeit die beiden führenden Kräfte bei Werbung auf dem Handy sind, ließ die die FTC  die Übernahme nach sechsmonatiger Prüfung einstimmig zu.

Damit bekommt Google direkten Zugriff auch unzählige Mobilfunkgeräte weltweit, und baut damit seine Reichweite massiv im Mobilsegment aus.

Quelle: AdMob Company Blog

Google startet mit Echtzeitsuche in Deutschland

Google hat nun auch in Deutschland die s.g. „Echtzeitsuche“ eingeführt.  Durch diese Erweiterung der Suchfunktion um die Echtzeitkomponente, werden „Tweets“ von Twitter, Statusmeldungen aus sozialen Netzwerken wie Facebook und MySpace, Updates aus Friendfeed sowie aktuelle Beiträge aus Blogs integriert.

„Das ist die bedeutendste Änderung unserer Suchmaschine in den vergangenen Jahren“ „Keine Nachrichtenseite hatte die Information, dass ein Flugzeugabsturz wenige Minuten zuvor den Stromausfall verursacht hat. Die Echtzeitsuche hat aber die Tweets mit der gesuchten Information gebracht“

Zitat von Google Projektmanager Dylan Casey.

Echtzeitergebnisse lassen sich recht einfach aufrufen. Nach dem Ausführen einer Suchanfrage bei Google  kann der Nutzer in dem Optionsmenü oberhalb der Ergebnisliste den Filter „aktuellste Ergebnisse“ aktivieren, um seine Treffer einzugrenzen.

Google Echtzeitsuche

Auch die Sucheinstellungen bieten einen entsprechenden Filter. Die Ergebnisseite liefert dann ausschließlich Live-Tweets, Blogs, Nachrichten und andere thematisch passende Echtzeitinhalte.

Google Echtzeitsuche
Google Echtzeitsuche

Alternativ und in Kombination zu der zeitlichen Einschränkung lassen sich die Ergebnisse mit dem Filter „Updates“ auf Echtzeitquellen wie Twitter oder FriendFeed einschränken. Mit ihrer Sprechblasen-Optik sind diese als Echtzeitinformationen gekennzeichnet. Ergänzend gibt Google die jeweilige Quelle und der Zeitpunkt der Veröffentlichung in Sekunden oder Minuten an. Wie bei einem Live-Ticker rücken neue Fundstellen in der Ergebnisliste nach, sodass Google Nutzer einen dynamischen Strom aus Echtzeitinhalten erhalten, ohne die Seite aktualisieren oder neue Suchanfragen ausführen zu müssen.

Eine interessante Entwicklung die sicherlich auch den Anbietern wie Twitter und facebook deutlichen Trafficzuwachs verschaffen wird, da hierdurch neue Nutzergruppen erschlossen werden können.

Google: Die nchste Generation vom AdServer kommt

DoubleClick for Publishers
DoubleClick for Publishers (c) Google

Der Suchmaschinenriese Google hat seinen AdServer von DoubleClick mit dem Namen „DART“ umfassend berarbeitet. Ab sofort steht „DoubleClick for Pubslishers“ zur Verfgung.

Neben einer vollkommen neuen Benutzeroberflche gibt es jetzt umfangreiche Reportingmglichkeiten, die zu einer Verbesserung der Kampagnensteuerung beitragen werden. Ausserdem knnen ber eine API Entwickler zustzliche Applikationen entwickeln, die dann den individuellen Bedrfnissen angepasst werden knnen.

Eine weitere sinnvolle Entwicklung ist der Abgleich mit dem Inventar des Google-Marktplatz DoubleClick Ad Exchange. Marktpltze die hhere Erlse erzielen sollen ob sofort bevorzugt werden.

Google AdServer (c) Google

Google Buzz kommt und macht Jagd auf Twitter und Co

Google Buzz (c) Google
Google Buzz (c) Google

Google startet erneut einen offensiven Angriff gegen Twitter und facebook. Das aktuelle Projekt nennt Google „Google Buzz“ und soll Ordnung in die Kurznachrichten Datenflut bringen.Es handelt sich hierbei um einen Twitterclon, der zum Start aus anderen Google-Diensten, wie Picasa und Youtube Inhalte durchsucht, und in Echtzeit relevante Daten auswirft.

Google Buzz soll direkt in das hauseigene Mailprogramm GoogleMail intrigiert werden. Damit ist das Tool auch sofort in der mobilen Version verfgbar, was sich wunderbar mit dem aktuellen Standort eines Users kombinieren lsst. Damit nhert sich Google auch dem neuen Internet Star Foursquare.

Google hat damit einen weiteren Kanal geschaffen, fast grenzenlos Daten ber seine Nutzer zu sammeln.

Fr weiterfhrende Informationen empfehle ich das Blog von Klaus Eck.

Google Social Search open Beta

Google reichert die Suchergebnisse mit sozialen Komponenten an. Unter sozialen Komponenten ist primär das eigene soziale Netzwerk zu verstehen.

Die Idee ist denkbar einfach. Der User legt ein Userprofil bei Google an und hinterlegt dort seine Social Networks in denen er aktiv ist. Google verarbeitet diese Informationen und gleich diese mit der Suche einzelner Personen aus dem Netzwerk ab. Als Suchergebnis werden nicht nur die Treffer aus dem organischen Index sondern zusätzlich Treffer aus meinem sozialen Umfeld angezeigt. So könnten in Zukunft bspw. Blogeinträge, Bilder und Tweets aus dem direkten sozialen Netzwerk direkt ins Suchergebnis einfliessen. So gesehen eine interessante Weiterentwicklung.

Google SEO Update: Änderung beim Umgang mit Synonymen

Eine interessante Entwicklung gibt es derzeit bei Google in Hinblick auf die Berücksichtigung von Synonymen (Bedeutungsleiche oder sinnverwandte Wörter). Diese werden bei Goolge auf den SERP durch Fettschrift gekennzeichnet.

Matt Cutts beschreibt die aktuellen Änderung in seinem Blog recht umfassend und zieht interessante Beispiele heran. Jemand der nach dem Wort „Bilder“ sucht könnte auch „Fotos“ meinen. Dies macht sich besonders bei generischen Suchabfragen bemerkbar, da nun auch Ergebnisse ausgewiesen werden, die relevant sind, jedoch früher durch die Wortwahl u.U. nicht vorgeschlagen wurden.

Laut Matt Cutts beinflussen ca. 70% Synonyme die Suchergebnisse.

Link-Tipp: Woxikon ist eine Datenbank für Fremdwörter und Antonyme

Google Suggest und das Long Tail Keyword Research Tool

Ende März hat Google in Deutschland den Ajax-getriebenen Dienst Google Suggest freigegeben. Beim eintippen einer Suchanfrage in den Suchschlitz, liefert Google bereits relevante Ergebnisse in Form von Vorschlägen. Dies hat zur Folge, dass das Klickverhalten der Suchenden nicht unerheblich beinflusst wird. Am Beispiel von der Suchanfrage „wetter“, werden die Vorschläge „wetter.de“ und „wetter.com“ auf den ersten Plätzen angezeigt. Ein Blick auf  Google Insights zeigt, dass seit der Freigabe von Google Suggest der Traffic signifikant gestiegen ist.

Soweit so gut. Jetzt kommt die s.g. Long Tail SEO ins Spiel. Für den Betreiber einer Seite ist wichtig, relevanten Traffic über Suchmaschinen auf seine Seite zu lenken. Bei langen Suchanfragen ist die Mitbewerberdichte meist deutlich geringer. Damit ist es deutlich einfacher hier gute Platzierungen in den SERP zu erreichen. „Haus kaufen“ ist sicherlich schwieriger zu optimieren als“ Haus kaufen in Hamburg“. Die Kunst bei der Long Tail Optimierung liegt nur darin, möglichst relevante Keywords, mit qualifizierten Traffic und einem ausreichenden Suchvolumen zu finden. Durch Google Suggest ist hier bereits eine erste Hilfe geboten. Spannend wird die Long Tail Keyword Optimierung jedoch mit dem Free Long Tail Keyword Research Tool.

Jetzt gilt es nur noch diejenigen Suchphrasen zu identifizieren, die Google den Usern vorschlägt und die trotz ihrer Länge relativ häufig gesucht werden. Nun ist man in der Lage geeingnete Seiten zu bauen, die genau auf diese Suchphrasen optimiert sind.

An dieser Stelle herzlichen Dank für dieses erstklassige Tool an Kai Spriestersbach und gleichzeitig möchte ich euch einen Besuch auf sein Blog an Herz legen.

Quelle: Sistrix Blog und kaicrosoft.de blog