Die ultimative Jahresend-Checkliste für Online-Marketing-Manager

10 Analyse-Ansätze für die Budgetplanung 2011

Reportings sind im Online-Marketing an der Tagesordnung – manchmal sogar im Stundentakt. Aber neben den Stunden-, Tages- oder Wochenreports sollte auch eine Jahresauswertung erfolgen. Nur so lassen sich saisonale Einflüsse auf die Kampagnen erkennen und in der Jahresplanung 2011 optimal berücksichtigen. Die Performance-Agentur eprofessional hat 10 Analyse-Ansätze für Online-Marketing-Manager zusammengestellt und weist auf neue Technologien und Trends hin, die sich die Verantwortlichen im nächsten Jahr genauer anschauen sollten.

Checkliste für Online-Marketing-Manager zum Jahreswechsel:

1. Betrachten Sie die CPO-Entwicklung im Jahresverlauf sehr detailliert und beziehen Sie die Erkenntnisse aus saisonalen Schwankungen in die Budgetplanung für das kommende Jahr mit ein. Sie sollten sich in diesem Zusammenhang auch fragen, ob es sich gelohnt hat, bei jedem Saisonthema mitzugehen oder ob die Marge aufgrund des hohen Wettbewerbs zu gering ausgefallen ist.

2. Versuchen Sie, Veränderungen in Ihrer Branche, wie etwa ein neues Gesetz oder neue Konditionen (z. B. Zusatzgebühr Flüge), möglichst früh zu antizipieren. Versuchen Sie, antizyklisch zu werben beziehungsweise ein Thema aufzubauen, bevor es Ihre Konkurrenz tut.

3. Erwägen Sie, im nächsten Jahr statt auf CPO lieber auf den tatsächlichen Gewinn (KUR) zu optimieren. Denn auch wenn eine Kampagne viele Verkäufe erzielt, muss das für Sie nicht unbedingt lukrativ sein. Prüfen Sie, ob gut performende Keywords eventuell hohe Stornoraten haben. Zudem kann es sich lohnen, den Abverkauf von hochpreisigen Produkten zu fördern und dagegen das Adwords-Budget für niedrigpreisige Ware zu reduzieren.

4. Spätestens im Jahr 2011 sollten Sie die Kampagnen-Erfolge kanalübergreifend auswerten. Analysieren Sie, welche Kosten und welche Neu- und Bestandskunden-Quoten die einzelnen Werbekanäle erreichen. Um herauszufinden, ob Budgets anders verteilt werden müssen, sollten Sie ein Multichannel-Tracking einsetzen und sich zukünftig regelmäßig mit dem gesamten Marketingteam zusammensetzen, denn auch Offline-Kanäle lassen sich messen und in die Optimierung der Online-Kampagnen mit einbeziehen.

5. Werten Sie aus, wie lange Ihnen Ihre Kunden erhalten bleiben. Anhand des Customer Lifetime Value können Sie Schlussfolgerungen auf Ihren Service ziehen. Hat sich der Lebenszyklus verkürzt, sollten Sie optimieren.

6. Prüfen Sie, ob bei Keywords und Anzeigentexten Jahreszahlen oder zeitliche Aspekte enthalten sind und aktualisieren Sie diese.

7. Analysieren Sie die Retourquoten im Jahresverlauf. Ergeben sich saisonal Häufungen, können Sie diesen Fakt im kommenden Jahr als Werbebotschaft nutzen und kostenlose Retouren anbieten, beispielsweise zu Weihnachten.

8. Informieren Sie sich zu neuen Formaten und Werbekanälen wie etwa Facebook Ads, Google Coupon Ads oder Location-Based-Services und planen Sie dafür Testbudgets ein.

9. Falls bei Ihnen im nächsten Jahr alle Zeichen auf Expansion stehen, können Sie mit Hilfe von Online-Marketing-Kampagnen risikoarm, günstig und einfach neue Auslandsmärkte testen.

10. Und zu guter Letzt sollten Sie laufende Agenturverträge checken. Diese enden oft zum Jahresende. So verhindern Sie, dass Ihre Kampagnen aufgrund einer fehlenden Vertragsgrundlage pausieren müssen.

Über eprofessional:
eprofessional ist eine der führenden Performance-Marketing-Agenturen in Europa. Das 1999 in Hamburg gegründete Unternehmen realisiert nationale und internationale Branding- und Vertriebskampagnen im Internet. Das Dienstleistungsportfolio umfasst die strategische Planung von Online-Werbemaßnahmen, Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Display Advertising, Affiliate Marketing sowie Website-Optimierung und -Analyse. Mehr als 100 Experten setzen täglich ihr Know-how und ihre Leidenschaft für Technologie, Zahlen und Marketing ein, um für unsere Kunden optimale Werbewirkung und den höchstmöglichen ROI zu erzielen. Renommierte Unternehmen, darunter Gelbe Seiten, DocMorris, Tom Tailor und Barmenia vertrauen auf unsere Dienstleistungen.

BDVW: Leitfaden – 10 Regeln für Social Media

Social Media geht seit längerer Zeit durch aller Munde. Vermeintliche Social Media Berater irren durch das Land, und bislang gibt es noch kein Patentrezept, wie man diesen wichtigen Themenbereich richtig platziert. Jedes Unternehmer bzw. jede Marke und Produkt braucht seinen eigenen, individuellen Social Media Mix.

Fest steht für mich nur, prüft bei der Wahl der Berater genau seine Referenzen. Hat er bereits konkrete Erfolge vorzuweisen, die er auch belegen kann? Wie ist seine Arbeitsweise? Geht er strukturiert und besonnen vor, oder begeistert er lediglich auf der Tonspur durch interessante Keywords :-)?

Für diejenigen, die sich hier auf Neuland begeben, möchte ich einen weiteren erstklassigen Leitfaden vom BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft ) empfehlen. Hier gibt es zahlreiche Tipps und Tricks und etwas mehr Licht im Dunkeln. Der Social Media Leitfaden10 Tipps für den Einstieg ins Social Media Marketing“ vom BVDW ist kostenlos und kann als PDF heruntergeladen werden.

  1. Orientieren Sie sich auch im Social Media Marketing an den Grundregeln erfolgreicher Kommunikationsplanung
  2. Legen Sie konkrete Zielvorgaben fest
  3. Nutzen Sie Targeting
  4. Behalten Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe im Blick
  5. Beweisen Sie Kreativität
  6. Wählen Sie die richtige Art und die richtigen Orte der Ansprache
  7. Messen Sie den Kampagnenerfolg und überprüfen Sie mögliche Wechselwirkungen
  8. Entscheiden Sie sich für den richtigen Mix in der Erfolgsmessung
  9. Achten Sie auf die Erhebung relevanter Daten zur Erfolgsmessung
  10. Berücksichtigen Sie die Erfolgsfaktoren von Social Media-Kampagne

Quelle: BVDW

In einem weiteren Leitfaden wird die Messbarkeit dieser Aktivitäten beschreiben. Auch hier stellt der BDVW einen kostenlosen Leitfaden Messbarer Erfolg im Social Media Marketing zum herunterladen bereit.

1. Orientieren Sie sich auch im Social Media Marketing an den Grundregeln erfolgreicher Kommunikationsplanung
2. Legen Sie konkrete Zielvorgaben fest
3. Nutzen Sie Targeting
4. Behalten Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe im Blick
5. Beweisen Sie Kreativität
6. Wählen Sie die richtige Art und die richtigen Orte der Ansprache
7. Messen Sie den Kampagnenerfolg und überprüfen Sie mögliche Wechselwirkungen
8. Entscheiden Sie sich für den richtigen Mix in der Erfolgsmessung
9. Achten Sie auf die Erhebung relevanter Daten zur Erfolgsmessung
10. Berücksichtigen Sie die Erfolgsfaktoren von Social Media-Kampagnen

Quelle: BVDW

Viel Spass bei der Lektüre!

Einflussfaktoren auf die Online-Reputation einer Marke

Gerade habe ich bei Tilo (Pîabo) eine interessante Grafik entdeckt, die mögliche Einflussfaktoren bei der Online-Reputation für Marken aufzeigen. Hier findet eine grafische Differenzierung zwischen: Spezielle Bewertungsportale, Produktrezessionen in Shops, Empfehlungsdienste, Preissuchmaschinen, Branchenverzeichnisse, Social Bookmarks, Microblogs, Blogs, Soziale Netzwerke, Photo-Sharing, Videoportale, Online Magazine, Arbeitgeberbewertungen, Wikis, Fachforen, Foren und spezielle Bewertungsportale statt.

Online Reputation für Marken
Online Reputation für Marken

Google Zeitgeist 2009 – Die häufigsten Suchbegriffe

Wissen ist Macht. Und Google hat inzwischen ziemlich viel Wissen. Auch in diesem Jahr veröffentlicht Google die beliebtesten Suchanfragen für Deutschland in dem „Google Zeitgeist 2009“.

google_zeitgeist

Die weltweit besonders stark wachsenden Suchanfragen in 2009 sind:

  1. michael jackson
  2. facebook
  3. tuenti
  4. twitter
  5. sanalika
  6. new moon
  7. lady gaga
  8. windows 7
  9. dantri.com.vn
  10. torpedo gratis

Fragt sich nur, wer nach „torpedo gratis“ sucht.

Die deutschen besonders stark wachsenden Begriffe sind:

  1. windows7
  2. facebook
  3. youtube
  4. meinVZ
  5. juegos
  6. ebay
  7. wer kennt wen
  8. wetter.de
  9. hotmail
  10. hi5

Besonders interessant finde ich die Aufstellung aus dem Grund, weil sich hier ziemlich die wichtigsten Trends ablesen lassen. Soziale Netzwerke wie facebook oder der deutsche Ableger MeinVZ gewinnen hierbei deutlich an Bedeutung. Aber auch Schauspieler wie Robert Pattinson (Twilight-Vampirsaga) liegt weit vorne.

Da Google gerne alles im Netz sammelt, was dem Boot so über den Weg läuft, empfiehlt sich einen Blick auf das eigene Google Dashbard zu werfen. Hier werden alle Datenquellen in Form einer Selbstauskunft ausgewiesen. Zusätzlich sei dieser Link erwähnt:

www.google.com/ads/preferences

Wer-kennt-wen überholt StudiVZ durch mehr aktive User

Ein leuchtender Stern amScoial Network-Himmel: Fabian Jager und Patrick Ohler strahlen, weil ihre Social Plattform Wer-kennt-wen.de den Holtzbrinck-Konkurrenten StudiVZ von Platz 1 der sozialen Netzwerke verdrängt hat. Nach den aktuellen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) verzeichnet das RTL-Netzwerk im vierten Quartal 2008 5,71 Mio Unique User – ein Plus von 1,15 Mio (25,5 Prozent) im Vergleich zum dritten Quartal. StudiVZ verliert dagegen 120.000 Einzelnutzer (minus 2,2 Prozent) und zählt im vierten Quartal insgesamt nur noch 5,29 Mio. Weitere Konkurrenz steht bereits in den Startlöchern: Das Schulfreunde-Portal Stayfriends.de steigert die Zahl seiner Unique User um 970.000 (22,8 Prozent) und kommt damit auf 5,22 Mio. Der StudiVZ-Bruder meinVZ erreicht bei seiner ersten AGOF-Reichweitenmessung 3,27 Mio Unique User und kann die Verluste von StudiVZ damit einigermaßen auffangen.

Weitere Informationen zu Wer-kennt-wen.

„Wer-kennt-wen überholt StudiVZ durch mehr aktive User“ weiterlesen

KPI vs. Metric

Eine durchaus spannende Präsentation zum Thema KPI ( Key Performace Indikator) habe ich erneut bei Dennis Mortensens entdeckt.  ‘The difference between a KPI and a Metric’. Die Folien sind zwar schon etwas älter, treffen jedoch die Kernaussage recht gut.

7 KPI characteristics

1.
a KPI echoes organizational goals

2.
a KPI is decided by management

3.
a KPI provides context

4.
a KPI creates meaning on all organizational levels

5.
a KPI is based on legitimate data

6.
a KPI is easy to understand

7.
a KPI leads to action!

Ergänzend hierzu möchte ich auf eine umfangreiche Libary zum Thema KPI hinweisen.

Hintergrundinformationen (aka wikiperdia):

Key Performance Indicator (KPI) bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre Kennzahlen, anhand derer der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation gemessen und/oder ermittelt werden kann (s.a. Betriebswirtschaftliche Kennzahl).