Letzte Woche wurde der deutsche Fernsehspreis verliehen.
Einer davon sollte an Marcel Reich-Ranicki verliehen werden, an einen übermütigen und kraftstrotzenden 88-jährigen Jüngling, in einem Festsaal voller - im Durchschnitt wohl – halb so alter Greise. Er könne "diesen Gegenstand nur jemandem vor die Füße werfen" dröhnte er. Andere – exemplarisch für sie steht Marco Schreyl (Deutschland sucht den
Superstar) – nahmen wiederum dankbar an.
Allerdings ist Reich-Ranicki niemand, den am Sonnta...