
United Internet, Betreiber von 1&1, GMX und WEB.DE, beteiligt sich mit 30 Prozent am Homepagebaukasten-Service Jimdo und hat nun bei den Hamburgern einen Fuß in der Tür.
Jimdo, der international tätige Homepagebaukasten aus Hamburg, hat einen neuen, namhaften Investor an Bord. JJimdo gabheute bekannt, dass sich die United Internet AG mit 30 Prozent an dem Startup beteiligt hat. United Internet gehört zu Deutschlands größten Internetunternehmen und betreibt unter anderem den Internetzugangsanbieter und Webhoster 1&1, die E-Mail-Anbieter und Portaldienste GMX und WEB.DE sowie den Onlinevermarkter AdLink. Der Konzern, der im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,49 Mrd. EUR erwirtschaftete, ist damit neben dem European Founders Fund der Samwer-Brüder der zweite große Partner von Jimdo. Über die von United Internet in Jimdo investierte Summe wurde nichts bekannt.
Die Beteiligung von United Internet an Jimdo ist besonders aus einem Gesichtspunkt interessant: Der zum Konzern gehörende Internetzugangs- und Webhostingprovider 1&1 ist tonangebend im deutschen Hostingmarkt und bietet für ausgewählte Pakete einen eigenen Homepagebaukasten an. Eine Integration der Jimdo-Funktionen in die Hosting-Produkte von 1&1 erscheint daher nicht abwegig.
Laut Henze wurden bisher 175.000 Jimdo-Konten angelegt. Nach Deutschland und Europa erfreut sich das Angebot auch in Asien zunehmender Beliebtheit, gefolgt von den USA. Neben der zu erwartenden Verzahnung mit den Produkten von United Internet steht bei Jimdo der weitere Ausbau des Blogmoduls als nächster Punkt auf der Agenda.










