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Mit der aktuellen Betaversion 3.1 des Windows-Clients führt Skype einen neuen Service namens Skype Prime (oder Premium, wie es in den AGB genannt wird) ein. Damit können Nutzer des VoIP-Dienstes Gebühren berechnen, wenn sie angerufen werden – Skype eröffnet also einen eigenen 0900-Bereich. So kann der Angerufene die zunächst kostenfreie Verbindung mit einer Gebühr belegen. Wenn der Anrufer zustimmt, wird das Gespräch nach Wahl mit einer Einmalgebühr oder pro Minute abgerechnet. Voraussetzung ist, dass beide Clients das neue Feature unterstützen. Die Preise sollen dabei zwischen 0,40 und 2,00 Euro pro Minute oder 0,40 und 10,00 Euro pro Anruf liegen. Skype behält 30 Prozent der Umsätze als Servicegebühr ein.
Die Transaktion wird dann über Paypal abgerechnet; der internationale Zahlungsservice gehört wie Skype zum eBay-Imperium. Der Anbieter des kostenpflichtigen Dienstes erhält den Gegenwert nicht als Guthaben für Skype, sondern auf sein Paypal-Konto gutgeschrieben. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Paypal-Konto, mit dem empfangene Zahlungen auf das eigene Konto überwiesen werden können; dieser Service steht allerdings nur in bestimmten Ländern zur Verfügung.
Quelle: heise.de
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