Was derzeit bei StudiVZ passiert ist alles andere als erfreulich. Neben zahlreichen Peinlichkeiten und Pannen stellt sich mir nun die Frage, wie geht’s weiter? Mit welchen Konsequenzen haben andere Web 2.0 Unternehmen zu rechnen? Und wie kann man dem in Zukunft vorbeugen?
Der Themenblog hat diesem Thema angenommen.
Und das ist die vielleicht wichtigste Botschaft aus den StudiVZ-Stories für alle, die sich mit dem Aufbau von Community-Systemen beschäftigen: Die Qualität eines Netzwerkes bezieht sich einzig aus der Qualität ihrer Mitglieder. Nutzerzahlen, so schön sie auch im wöchentlichen Mitteilungen zu instrumentalisieren sind, sind allenfalls ein Kriterium für Investoren, nicht für die Mitglieder selbst. Communities leben davon, Gleichgesinnte zusammenzubringen, nicht alle mit allen irgendwie zu vernetzen. Der wirkliche Erfolgsfaktor einer Community ist, wie gut die neuen Mitglieder sind, die von den Bestandsmitgliedern angezogen werden. Hier ist weniger Wachstum immer besseres Wachstum. An dieser Stelle ein letzter Rat an Start-ups: Träumt vom Quick-Flip, aber redet nicht darüber.









