Wie wird sich wohl der Mobilfunkmarkt in der Zukunft weiter entwickeln? Statistische Untersuchungen stellen einen starken Trend weg vom klassischen Festnetzanschlu? hin zu den mobilen Endger?ten fest. In Deutschland nutzen bereits 9 Prozent der Kunden kein Festnetztelefon mehr und erledigen alle Telefonate via Mobilfunk.
Gerade zu diesem Thema ist mir ein ziemlich spannender Artikel bei Silicon.de aufgefallen.
Rudolf Gr?ger, CEO von O2 Deutschland, gibt dem Mobilfunkmarkt in Deutschland trotz hoher Penetration gute Wachstumschancen.
Wie er im Rahmen des Bitkom-Medientages in Berlin sagte, sei der Markt zwar mit mehr als 100 Prozent Penetration ges?ttigt – beispielsweise wenn Mobilfunkkarten der Hardware wegen gekauft und nicht genutzt werden. Doch daf?r spielten sich nun die interessanten Gefechte beim Preiskampf ab.
“Wir haben ab September 2005 auf einen Schlag 27 neue Mobilfunkmarken in Deutschland bekommen – da spielt sich in der technischen Differenzierung wenig ab, die Entscheidung wird mehr und mehr ?ber den Preis gef?llt”, sagte Gr?ger. Der starke Preisverfall sei durch Discount-Angebote wie Simyo und Alditalk gegeben, durch neue Tarife, wie sie der Anbieter Base bringt, jedoch durchaus auch den technischen Weiterentwicklungen wie Voice over IP und mehr Regulierung geschuldet.
Zwar misst ihm zufolge das Marktforschungsunternehmen Gartner eine verst?ndlicherweise sinkende Wachstumsrate – war sie im M?rz 2004 noch bei 2,1 Prozent Plus, so ist sie mittlerweile von M?rz 2006 bis Juni 2006 auf 1,3 Prozent Wachstum gesunken – doch erreicht hat sie dadurch eine Marktdurchdringung von 98,9 Prozent. “Bei den Karten ist die Zahl noch h?her, da haben wir 11,1 Prozent Marktdurchdringung”, sagte er.
Wie das geht? “Viele Nichttelefonierer sind nur am Handy interessiert oder nutzen ihre Karte aus sonstigen Gr?nden nicht. Unsere Horrorkunden sind die, von denen wir nur zweimal etwas h?ren – beim Vertragsabschluss und als Churn”, sagte er. Als Churn Rate bezeichnet die Branche den Anteil der Kunden, die den Vertrag k?ndigen – entweder um zu wechseln oder weil sie unzufrieden sind. Dies sind die Kunden, um die die Anbieter ringen m?ssen.
Laut Gr?ger tun sie dies am besten mit drei Methoden: sie werden Integrator, reiner Mobilfunkanbieter oder spezialisieren sich auf die Netzwerkverwaltung und Infrastrukturaufgaben. “Die Wachstumschancen bestehen eindeutig in der Fixed Mobile Convergence und allen Produkten, die dieses Segment noch bereith?lt nebst Services; au?erdem k?nnen wir durch die Ersetzung der Festnetztelephonie wachsen sowie durch die mobilen Datendienste neuer Generation”, sagte er.
Den vollst?ndigen Artikel gibt’s hier.
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